VIESSMANN VITOVALOR PT2
– BRENNSTOFFZELLE MIT INTEGRIERTEM BRENNWERTKESSEL

Zuverlässigkeit und Langlebigkeit haben bei den Innovationen von Viessmann oberste Priorität. Auch bei dem neuen Brennstoffzellen-Heizgerät setzt Viessmann auf bewährte Technik. Deshalb wurde Vitovalor PT2 (ehemals Vitovalor 300-P) in Kooperation mit Panasonic entwickelt. Das Brennstoffzellenmodul von Vitovalor PT2 stammt von Panasonic. Für den japanischen Markt wurden von Panasonic mittlerweile mehr als 34 000 Geräte in Serie gefertigt.

Die optimale Ausschöpfung von Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg der Energiewende. Effizienztechnologie Nummer Eins sind dezentrale Brennstoffzellen-Heizgeräte für Ein- und Zweifamilienhäuser. Im Gegensatz zur herkömmlichen Stromerzeugung produziert die Brennstoffzelle Strom nicht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, sondern durch elektrochemische Prozesse. Das schont die Umwelt und die Ressourcen.

Die Vitovalor PT2 ist die ideale Energiezentrale für das moderne Ein- und Zweifamilienhaus. Das System vereint Wärme- und Stromerzeugung auf kleinstem Raum. Vitovalor PT2 hat im Vergleich zu bestehenden Lösungen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) einen deutlich höheren elektrischen Wirkungsgrad. Dadurch ist die Wärmeauskopplung geringer und das Brennstoffzellen-Heizgerät besonders zum Einsatz im Neubau und renovierten Gebäudebestand geeignet.

Die Vitovalor PT2 ist die innovative Alternative für eine dezentrale Stromerzeugung. Diese gewinnt vor dem Hintergrund der Energiediskussion und steigender Strompreise eine immer größere Bedeutung. Die KWK-Technik wird in Zukunft ein wichtiger Teil der Stromerzeugung sein.

Vitovalor PT2 bietet mit 30,8 kW genügend thermische Leistung, um den gesamten Wärmebedarf eines Ein- oder Zweifamilienhauses zu decken. Die im Tagesverlauf maximal produzierte elektrische Energie von 18 kWh kann den Grundbedarf eines Haushalts abdecken. Das integrierte Gas-Brennwertgerät schaltet sich automatisch zu, wenn die Wärme aus dem Brennstoffzellenmodul nicht ausreicht, etwa in Spitzenzeiten oder wenn innerhalb kurzer Zeit viel warmes Wasser benötigt wird.

Grundsätzlich nutzt die Viessmann Vitovalor PT2 das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Damit erzeugt sie gleichzeitig Strom und Wärme. Voraussetzung dafür sind Sauerstoff und der aus Erdgas gewonnene Wasserstoff. Denn anders als bei herkömmlichen Heizsystemen findet hier die sogenannte “kalte” Verbrennung statt. Das heißt, durch eine chemische Reaktion von Sauerstoff und Wasserstoff, wird die chemische Energie in thermische sowie elektrische Energie umgewandelt.

Das Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor PT2 besteht aus zwei Einheiten: dem Brennstoffzellenmodul und dem Spitzenlastmodul mit Gas-Brennwertkessel, integriertem 220 Liter Warmwasserspeicher aus Edelstahl sowie Hydraulik, Sensorik und Regelung. Die Einheiten sind kompakt, optisch aufeinander abgestimmt und benötigen zusammen eine Aufstellfläche von nur 0,72 Quadratmetern.

Die Vitovalor PT2 ist mit einem großen Farb-Touch-Display ausgestattet, mit dem Sie als Anlagenbesitzer alles im Blick haben – wie den Anlagendruck, die Kesseltemperatur des integrierten Spitzenlastkessels, die Vorlauftemperaturen der verschiedenen Heizkreise, sowie die aktuelle Warmwassertemperatur. Darüber hinaus gibt die Regelungseinheit Aufschluss über die Außentemperatur sowie über die thermische Leistung der Brennstoffzelle selbst. Verbinden Sie die Anlage mit der ViCare App, können Sie diese Funktion ganz bequem von unterwegs steuern und überwachen.

Darüber hinaus gibt es bei der Vitovalor PT2 eine integrierte Strom-, Gas- und Wärmemengen-Ermittlung. Dies ist besonders praktisch zur Abrechnung der staatlichen Stromförderung und für die Energiesteuer-Rückerstattung.

Über die Viessmann ViCare App können Sie Ihre Brennstoffzellenheizung von Zuhause und auch aus der Ferne bequem über Ihr Tablet oder Smartphone bedienen.

Großer Pluspunkt der Vitovalor PT2 ist der integrierte Energiemanager, der lernfähig ist und auf die individuellen Bedürfnisse im Haus reagiert. Die Vitovalor schaltet sich erst dann ein, wenn ausreichend lange Laufzeiten zu erwarten sind. Auf diese Weise produziert die Brennstoffzelle entsprechend Strom, der tatsächlich zur Eigenstromnutzung dienen kann.

Um den selbst erzeugten Strom effizienter einsetzen zu können und den Eigenverbrauch noch zu steigern, sollten Sie in der Planung auch ein Stromspeichersystem bedenken. Viessmann bietet dafür das modulare Stromspeicher-System Vitocharge an. Damit nutzen Sie auch dann Ihren eigenen Strom, wenn die Anlage gerade keinen Strom produziert wie in den Abend- und Nachtstunden oder bei starker Bewölkung.

Eine weitere Möglichkeit ist die ViShare Viessmann Energy Community. Sie schließen sich mit anderen zusammen, um die nachhaltige Energie zu 100 Prozent gemeinsam nutzen zu können. Das heißt, produziert die Anlage zu viel Strom, der weder verbraucht noch zwischengespeichert werden kann, wird er in den Pool der Community eingespeist. Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie darauf zurückgreifen oder Phasen abpuffern, wenn Ihre eigenen Anlage mal zu wenig produziert. Benötigt die Community einmal mehr Strom, als sie selbst produziert kommt der zusätzliche Strom aus einem CO₂-neutralen Kraftwerk.

Vitovalor PT2 Infobroschüre ansehen